5-saitiges Banjo stimmen – Standard / Open G (gDGBD)

G-D-G-B-D · Offene

–
Mikrofon aus
··· Hz

Tippe auf „Stimmgerät starten“ – der Browser fragt nach dem Mikrofonzugriff. Der Ton wird nur auf diesem Gerät analysiert und nie hochgeladen.

Dieses kostenlose Online-Stimmgerät hört über dein Mikrofon zu und zeigt, wie nah jede Saite deines Instruments (5-saitiges Banjo) an der Standard / Open G (gDGBD)-Stimmung (G-D-G-B-D) ist. Spiele eine Saite, beobachte den Zeiger und drehe den Wirbel, bis die Anzeige grün leuchtet. Wenn du lieber nach Gehör stimmst, tippe auf eine Saitenkarte und höre ihren Referenzton.

Über die Stimmung Standard / Open G (gDGBD)

Standard / Open G (gDGBD) ist die Referenzstimmung der 5-saitiges Banjo: die Stimmung, in der das Instrument normalerweise ausgeliefert wird, und der Ausgangspunkt, an dem jede andere Stimmung auf dieser Seite gemessen wird.

Leer gespielt klingen die Saiten G-D-G-B-D – von D3 unten bis G4 oben, ein Umfang von 1 Oktave und 5 Halbtöne.

Standard / Open G (gDGBD) ist reentrant: die Saiten steigen nicht durchgehend an, die dem Daumen nächste Saite ist also nicht der tiefste verfügbare Ton. Das ist Absicht und macht einen großen Teil des typischen Klangs aus.

Schlägt man die leeren Saiten an, ohne etwas zu greifen, erklingt G. Deshalb eignen sich solche Stimmungen so gut für Slide und Bordunklänge: der volle Akkord ist an jedem Bund ein gerader Barré entfernt. G-Griffe in dieser Stimmung ansehen →

Geschichte

5-saitiges Banjo

Das Banjo stammt von westafrikanischen Kürbislauten wie Akonting und Ngoni ab, die versklavte Afrikaner in der Karibik und in Nordamerika nachbauten; Beschreibungen der „Banza“ und des „Banjar“ reichen ins 17. und 18. Jahrhundert zurück. Die kurze fünfte Saite, die auf halber Halshöhe beginnt und einen hohen Bordun spielt, findet sich schon auf frühen Kürbisbanjos. Die alte Geschichte, der Minstrel-Künstler Joel Walker Sweeney (1810–1860) habe sie erfunden, wird von Historikern nicht gestützt, auch wenn Sweeney viel für die Verbreitung des Instruments tat.

Über die Minstrel-Shows erreichte das Banjo das weiße Amerika; in den 1880er-Jahren hatte es Bünde, Metallspannreifen und ein Salonrepertoire. In den Appalachen blieb der Clawhammer-Stil erhalten, und im Dezember 1945 kam Earl Scruggs zu Bill Monroes Blue Grass Boys und brachte den rollenden Dreifinger-Stil mit, der das Fünfsaiter-Banjo zum prägenden Klang des Bluegrass machte.

Woher die Stimmung Standard / Open G (gDGBD) kommt

Offenes G (gDGHD) ist seit dem frühen 20. Jahrhundert die Standardstimmung des Fünfsaiter-Banjos. In den Banjoschulen des 19. Jahrhunderts war die übliche Stimmung tiefer, oft „C-Stimmung“ (gCGHD) genannt, doch G verdrängte sie nach und nach. Earl Scruggs' Bluegrass-Spiel ab 1945 machte offenes G untrennbar vom Klang des Instruments.

Weitere Stimmungen für 5-saitiges Banjo

Akkorde für diese Stimmung

Wie stimme ich mein Instrument (5-saitiges Banjo) auf Standard / Open G (gDGBD)?

Erlaube den Mikrofonzugriff und spiele eine Saite – das Stimmgerät erkennt sie automatisch. Der Zeiger zeigt, ob die Saite zu tief oder zu hoch ist; stimme sie auf ±5 Cent genau (G-D-G-B-D).

Welche Töne nutzt die Standard / Open G (gDGBD)-Stimmung?

Die Standard / Open G (gDGBD)-Stimmung für 5-saitiges Banjo verwendet die Töne G-D-G-B-D, von der tiefsten zur höchsten Saite.

Kann ich ohne Mikrofon stimmen?

Ja. Jede Saitenkarte spielt einen Referenzton – tippe darauf und stimme deine Saite nach Gehör.